Situative und transformationale Führung: Teams stärken, Wandel gestalten

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Situative und transformationale Führung verbinden Flexibilität mit Inspiration. Für starke Teams und nachhaltigen Erfolg.

💡 Wie führt man ein Team erfolgreich durch stürmische Zeiten?

Führung ist kein starres Konzept, sondern ein lebendiger Prozess. Wer ein Team leitet, merkt schnell: Menschen sind unterschiedlich, Situationen ändern sich und nicht jede Person braucht die gleiche Art von Unterstützung. Deshalb gibt es auch kein „one size fits all“.

Zwei Ansätze erweisen sich als besonders wirksam, um Teams im Alltag wie auch in Veränderungsprozessen zu begleiten: situative Führung und transformationales Führen. Klingt theoretisch? Wir machen es greifbar.

🔀 Situative Führung: Flexibel statt starr

Der situative Führungsansatz (Hersey & Blanchard, 1969) macht deutlich: Führung muss sich am Reifegrad und an den Bedürfnissen der Mitarbeitenden orientieren.

Manchmal ist Klarheit gefragt und manchmal Freiraum. Die Kunst liegt darin, den eigenen Stil flexibel zu variieren. Abhängig von Aufgabe, Kompetenz und Motivation im Team.

Fragen, die situative Führungskräfte leiten:

  • Wer braucht heute gezielte Unterstützung?

  • Wer ist bereit für mehr Eigenverantwortung?

  • Wo kann ich loslassen, um Entwicklung zu fördern?

Das Ergebnis: Mitarbeitende fühlen sich gesehen und ernst genommen. Das steigert Motivation, Leistungsfähigkeit und schafft Vertrauen – ein klarer Vorteil in dynamischen Branchen und Transformationsprojekten.

✨Transformationale Führung: Begeistern und inspirieren

Während situative Führung den Blick auf den Moment richtet, geht transformationale Führung (Bass, 1985) einen Schritt weiter.  Sie setzt auf Inspiration statt reiner Aufgabenverteilung. 

Im Zentrum stehen gemeinsame Werte, eine klare Vision und die Entwicklung des gesamten Teams. Führungskräfte wirken dabei als Vorbilder: Sie vermitteln Sinn, fördern Potenziale und schaffen ein Klima, das Kreativität und Eigeninitiative wachsen lässt (Bass & Riggio, 2006).

Kennzeichen transformationaler Führung:

  • Inspirierende Vision: Orientierung geben statt nur Aufgaben verteilen.

  • Individuelle Förderung: Jede Person wird in ihrer Einzigartigkeit gestärkt.

  • Vorbildfunktion: Werte werden vorgelebt – nicht nur eingefordert.

Studien zeigen: Transformationale Führung geht mit höherer Motivation und besseren Ergebnissen einher (Eagly, Johannesen-Schmidt & van Engen, 2003).

🦸🏼‍♀️🦸🏽‍♀️ Frauen in Führung: Authentisch transformieren

Frauen in Führungsrollen begegnen oft widersprüchlichen Erwartungen: empathisch und gleichzeitig durchsetzungsstark. Transformationale Führung bietet hier eine echte Chance.

Statt in ein Rollenklischee zu schlüpfen, können Frauen ihre Stärken wie Kommunikationsfähigkeit, soziale Intelligenz und Netzwerkdenken einbringen (Eagly & Carli, 2007).

Der Effekt:

  • Das Team fühlt sich mitgenommen und gefördert.

  • Die Führungskraft bleibt nahbar und gleichzeitig visionär.

📌 Fazit: Das Beste aus beiden Welten

Situative und transformationale Führung schließen sich nicht aus – sie ergänzen sich:

  • Situative Führung reagiert flexibel und individuell.

  • Transformationale Führung schafft langfristige Orientierung und Bindung.

     

Leitfragen für die Praxis:
✔ Wer benötigt aktuell mehr Unterstützung?
✔ Wo kann Verantwortung übergeben werden?
✔ Wie lässt sich die gemeinsame Vision noch stärker verankern?

💜 Mehrwert für die Praxis

Die Kombination beider Ansätze fördert Leistungsbereitschaft, Zusammenarbeit und Vertrauen. So entstehen Teams, die nicht nur effizient arbeiten, sondern auch langfristig motiviert und erfolgreich bleiben.

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